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Die PRIIP-KIDs kommen!

Update vom April 2017: Neue Regulierungsstandards für PRIIP-KIDs veröffentlicht

Als Ergänzung zur PRIIP-Verordnung (PRIIPs: Packaged Retail and Insurance-based Investment Products) hat die EU in ihrem Amtsblatt vom 12. April 2017 eine neue Version der technischen Regulierungsstandards veröffentlicht. Die Standards regeln insbesondere Darstellung, Inhalt und Überarbeitung der KIDs (Key Information Documents oder auf Deutsch: Basisinformationsblätter).

Die PRIIP-Verordnung der EU tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Bereiten Sie sich jetzt vor!

Wir unterstützen Sie in folgenden Bereichen:

  • Sprache: KIDs verfassen, übersetzen und redigieren
  • Prozess: mit einem Content-Management-System oder einer speziellen KIDs-Produktionssoftware, selbst entwickelt oder von einem Drittanbieter
  • Integration in Ihr Team: Projektleitung, Produktmanagement, IT, Compliance
  • Weitere Services: beispielsweise Desktop-Publishing für Ihre KIDs

Wir unterstützen Sie gern.

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Der EU ist es ein grosses Anliegen, die Transparenz auf dem Anlagemarkt zu verbessern und die Anleger zu schützen. Daher hat sie in einem jüngsten Schritt neue Anforderungen für PRIIPs (verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte) festgelegt. Es wird insbesondere ein neues Dokument geben, das Basisinformationsblatt (Key Information Document) für PRIIPs, das sich an die bestehenden KIIDs für OGAW anlehnt. Vor den Emittenten und Vertriebsstellen von PRIIPs liegt viel Arbeit, und es ist Zeit, sich auf die anstehenden Veränderungen vorzubereiten.

Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte

Bin ich davon betroffen?

Die PRIIPs umfassen ein vielfältiges Spektrum an Anlageprodukten. Darunter werden im Wesentlichen Anlagen in verpackter Form mit mehreren Endprodukten verstanden, die einem Anlagerisiko unterliegen. Selbst für das Anlagefondsuniversum ist der Geltungsbereich weiter gefasst als bei OGAW, fallen darunter doch beispielsweise auch alternative Anlagefonds. Auf Versicherungsprodukte (wie fondsgebundene Lebensversicherungen und Policen mit Gewinnbeteiligung) sowie strukturierte Einlagen und Wertpapiere ist die neue Regelung ebenfalls anwendbar. Renten, Direktanlagen in Aktien und Anleihen sowie Einlagen, die lediglich ein Zinsrisiko aufweisen, werden jedoch nicht erfasst. Dennoch wird sich eine Vielzahl neuer Firmen in nächster Zeit mit den KID-Anforderungen auseinandersetzen müssen.

Die PRIIP-Verordnung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft.

Worum handelt es sich beim PRIIP-KID?

Das PRIIP-KID ist ein kurzes Dokument von höchstens drei A4-Seiten, das die wichtigsten Informationen zu einem Anlageprodukt klar und prägnant zusammenfasst. Es muss für einen unerfahrenen Kleinanleger gut verständlich sein. Zudem sollte es so abgefasst sein, dass die Anleger in der Lage sind, verschiedene Produkte und Anbieter bestmöglich miteinander zu vergleichen.

Das Dokument hat sich an einer sehr detaillierten Struktur mit vorgegebenen Titeln, Informationen und visuellen Elementen (Risikoindikator und Performancedarstellung) zu orientieren. Die Merkmale der Anlagen, ihre Risiken, Kosten sowie potenziellen Gewinne und Verluste sind offenzulegen – und dies alles in einer Sprache, die Fachjargon vermeidet. Auch wenn diese Spezifikationen in vielerlei Hinsicht jenen für die KIIDs von OGAW entsprechen, sind die beiden Dokumente nicht identisch. Das PRIIP-Universum umfasst eine solch grosse Zahl von Anlageprodukten, dass die OGAW-Anforderungen nicht telquel übertragen werden konnten.

Das Dokument muss in mindestens einer der offiziellen Sprachen all jener Länder veröffentlicht werden, in denen das Produkt vermarktet wird. Ausserdem muss es regelmässig überprüft und aktualisiert werden.

Während die Produktemittenten für die Erstellung des KID verantwortlich sind, geben die Vertriebsstellen sie an die Anleger ab, bevor eine Anlageberatung erteilt wird oder es zu einem Verkauf kommt. Das Dokument muss in mindestens einer der offiziellen Sprachen all jener Länder veröffentlicht werden, in denen das Produkt vermarktet wird. Ausserdem muss es regelmässig überprüft und aktualisiert werden. Daraus entsteht den Wertpapierfirmen ein enormer Redaktions-, Übersetzungs- und Koordinationsaufwand.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Die europäische Richtlinie und die entsprechende Verordnung über die PRIIP sind bereits in Kraft getreten. Sie bestimmen den Inhalt und die Darstellung der im KID festzuhaltenden Informationen. Nach der öffentlichen Konsultation haben die europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA) nun detaillierte Vorschriften herausgegeben, sogenannte „technische Regulierungsstandards‟. Diese legen unter anderem den Inhalt und die Berechnungsmethode fest. Mittlerweile sind sie der Europäischen Kommission zur Verabschiedung vorgelegt worden.

Ab Ende Dezember 2016 werden die Firmen allmählich KIDs für ihre potenziellen Anleger bereitstellen müssen. Das bestehende OGAW-Konzept der KIIDs wird bis mindestens 31. Dezember 2019 weitergeführt.

OGAW-Konzept der KIIDs

Wie kann CLS Sie unterstützen?

CLS bietet Ihnen ideale Bedingungen für die Produktion Ihrer KIDs. Wir vereinen linguistisches Fachwissen in den Bereichen Finanzen und Anlagen mit den Ressourcen für grosse Projekte und haben mit OGAW-KIIDs Erfahrungen gesammelt, die sich direkt auf die KIDs übertragen lassen. Wir kennen die Anforderungen an eine verständliche Sprache bestens und verfügen über eine Vielzahl von Übersetzern, die auf die KID-Anforderungen geschult wurden.

Ob Sie nun den gesamten Prozess des Konzipierens und Schreibens der Inhalte oder nur Teile davon an einen spezialisierten Anbieter ausgliedern wollen – wir können Texte auf der Basis Ihrer bestehenden Produktdokumentationen erstellen, Dokumente so redigieren, dass sie den Anforderungen an eine verständliche Sprache gerecht werden, und Übersetzungen in die unterschiedlichsten Sprachen anfertigen.

Bei der Planung von Redaktion, Übersetzung und Aktualisierung Ihrer KIDs empfiehlt es sich, schon in einer frühen Phase mit uns Kontakt aufzunehmen. Denn wir können Sie auf Fallstricke aufmerksam machen und Sie an unserer Erfahrung mit automatisierten Systemen teilhaben lassen, die viele unserer OGAW-KIID-Kunden nutzen.

KIDs verfassen, übersetzen und redigieren

Auf technologischer Ebene können wir dank unserer unternehmensintern entwickelten Software eine direkte Verbindung zu Ihren Content-Management-Systemen aufbauen. Damit wird eine reibungslose Zusammenarbeit sichergestellt. Der systematische Einsatz von Translation-Memory-Software gewährleistet die Einheitlichkeit Ihrer KIDs und ermöglicht aufgrund der repetitiven Natur dieser Dokumente mit der Zeit Kosteneinsparungen.

Seien Sie der Zeit voraus und wenden Sie sich an die Experten bei CLS.

Reto Schlegel, Head of Financial Copywriting

Besprechen Sie Ihr PRIIP-KID-Projekt mit unserem Experten Reto Schlegel, Head of Financial Copywriting

+41 (0)21 317 54 08  

reto.schlegel@cls-communication.com

 

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